Zwischenhalt im Kratzquartier

Die drei Könige sind auf der Reise, seit dem Beginn der Renovations- und Erneuerungsarbeiten ihres langjährigen Zunftlokals im Jahr 2017. Und wie es bei längeren Reisen so geschehen kann, drängen sich manchmal unerwartete Änderungen der Reiseroute auf. So lädt die Vorsteherschaft heuer zu Hauptbott und Rechenmahl an eine neue Adresse – ins Restaurant Metropol an der Fraumünsterstrasse 12. Und auch den Termin hat sie verschoben.

Es ist darum vieles erneut ein bisschen anders als gewohnt, und so erstaunt nicht, dass ansonsten eingespielte Prozeduren nicht ganz so reibungslos laufen wie üblich. So dauert es etwas länger, bis alle 90 Zünfter, welche sich an diesem nasskalten Freitagabend eingefunden haben, den Weg in den temporären Zunftsaal finden – und der Zunftmeister den 123. Hauptbott der Zunft zu den Drei Königen darum ausnahmsweise erst mit vier Minuten Verspätung eröffnen kann. Eine weitere Hürde, die es zu meistern gilt, ist die eindeutige Zuordnung von Tischnummern und Stimmenzählern – unerlässlich für fehlerfreie Abstimmungs- und Wahlresultate. Als diese Herausforderungen jedoch einmal bewältigt sind, nimmt die Sitzung zügig ihren Lauf.

Doch auch im Kürteil des Abends, der sich für die besonders Schwatzhaften und Trinkfesten bis zum «Usestuele» nach 02.00 Uhr hinziehen wird, gibt es eine ganze Reihe von Highlights. Im Vordergrund stehen aber ganz klar die Zunftreden der prominenten Gäste: Zunftmeister der Zunft Hottingen, Marcus A. Gretener, sowie Zunftmeister der Zunft zu Wiedikon, Dr. Felix «Wetterfrosch» Blumer, machen den Drei Königen ihre Aufwartung.

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